lifestyle
Leave a comment

Detox – kleine Schritte zum leichten Körper

Ja, auch ich springe auf den Entschlackungszug auf. Die Vor-Frühlingszeit ist nun mal die beste Zeit für eine Detox-Kur. Früher habe ich auch gerne mal 5 Tage gefastet, aber ich habe festgestellt, dass mich diese 5 Tage energetisch gesehen 3 Lebensjahre gekostet haben. Seitdem gehe ich das ganze etwas entspannter an, und entschlacke auf sanfte, aber wie ich meine, nicht minder wirkungsvolle Weise. . . Ich teile hier meinen kleinen Detox-Guide, vielleicht hast du ebenfalls Lust etwas für Körper und Geist zu tun?

Sich ab Herbst und im Winter ein kleines Speckpolster anzulegen ist eigentlich ganz natürlich. Auch wenn Du leider keinen Winterschlaf halten kannst und in einem gut isolierten Haus wohnst, so brauchst Du doch in der 2. Jahreshälfte ganz unumstritten mehr Energie um warm und gesund zu bleiben. Und genauso wie sich das Lebensmittelangebot ändert – (hallo Weißkohl, Rothkohl, Spitzkohl, Blumenkohl, Kohlrabi) – ändert sich auch Dein Geschmack und Dein Bedürfnis nach nahrhaftem Essen. Natürlich verbunden mit kuschlige Abende auf dem Sofa und faulen Wochenenden zu Hause, je nach Saison mit Plätzchen oder Krapfen.

Zum Glück ändert sich mit Ankunft des Februars und März sich dann erneut Dein Bedürfnis. Mir z.B. reicht es dann von dem Wintergemüse, und ich sehne mich nach leckerem Feldsalat oder Wintergreens, und träume vom ersten Spargel, auch wenn es dafür noch sehr früh ist. Wenn die Tage länger werden, und die Temperaturen langsam steigen, kitzelt mich auch wieder vermehrt die Lust in meinem Garten zu arbeiten. Es scheint, dass mit den ersten Knospen auch mein Körper langsam aktiver wird. Wenn auch Du jetzt Lust hast, mittags rauszugehen um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, dann ist die Zeit gekommen um die Winterschwere aus Deinen Körper zu leiten.

Mit einer sanften Entschlackungskur, fühlt sich Dein Körper leichter an, die Frühjahrsmüdigkeit hat weniger Chancen, und Du bist motivierter für den Tag. Vereinfacht ausgedrückt, spült eine Entschlackungskur all die Komponenten aus, die für die kalte Jahreszeit so hilfreich waren. Wenn Du anfängst, basische Lebensmittel in Deine Ernährung einzubeziehen fällt der Startschuss und es geht los.

Diese kleine Kur kannst Du ohne viel Geld, ganz für Dich selber realisieren. Du musst Dir weder dafür frei nehmen noch ein Wochenende einplanen. Bau einfach die kleinen Schritte in Deinen normalen Tagesablauf ein, so fällt es Dir auch leichter dabei zu bleiben.

Bevor es losgeht, schau, ob Du alles daheim hast.
Das benötigst Du für Deine Soft-Detox-Kur:

  • PH- Streifen
  • basischen Tee (mein Lieblingstee ist Jentschuras 7×7 Kräutertee)
  • stilles Mineralwasser
  • Ingwer
  • Flohsamenschalen (Bioqualität)
  • basisches Badesalz (mein Lieblingsalz ist Jentschuras „Meine Base“)
  • Baumwollsocken & warme Wollsocken
  • bequeme Schuhe
  • ein gutes Buch (mein Favorit für entspannte Stunden: Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich)
  • eine Badewanne oder eine Wanne für ein Fußbad

Um den Effekt zu verstärken solltest Du für eine bestimmte Zeit auf folgende Lebensmittel verzichten:

  • Fleisch
  • Milch, Käse
  • Weißmehl
  • Süßigkeiten
  • Alkohol
  • schwarzen Kaffee und schwarzen Tee

Meine kleinen Schritte zu einem leichten Körper in der Übersicht:

  • 7-8 Stunden Schlaf
  • morgens im Bett die Nackenmuskulatur lockern
  • nach dem Aufstehen ein Glas Mineralwasser trinken
  • zum Frühstück eine Tasse basischen Kräutertee & ein Glas Mineralwasser
  • eine Tasse Ingwerwasser
  • leckeres Mittagessen in Ruhe & ein Glas Mineralwasser
  • Nachmittags ein Tasse basischen Kräutertee & ein Glas Mineralwasser
  • 15-30 minütiger Spaziergang
  • leichtes Abendessen bis 18:00 Uhr & ein Glas Mineralwasser
  • 30-60 Minuten ein basisches Vollbad
  • oder
  • 30-60 Minuten ein basisches Fußbad
  • oder
  • basische Socken über Nacht

Das sieht jetzt auf den ersten Blick viel aus, aber bis auf den Spaziergang dürfte es keine zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Du nicht in der Badewanne verschwindest, kannst Du abends auf dem Sofa Dein Fußbad nehmen, und dabei ein schönes Buch lesen.

Schlaf:
Wichtig ist vor allem genügend Schlaf. Geh konsequent so früh ins Bett, dass Du morgens erholt aufwachst. Es gibt nur wenige Menschen, die weniger als 7 Stunden Schlaf benötigen. Solltest Du tatsächlich dazugehören gut. Gönnst Du Dir allerdings nie den ganzen Schlaf den Du brauchst, dann mach für den Zeitraum Deiner Kur eine Ausnahme und verwöhn Dich.

Nackenmuskulatur:
Schön ist es, wenn Du morgens im Bett direkt etwas für Deine Nackenmuskultur tust. Hierfür gibt es einfache Übungen, die Du im Bett sitzend ausführen kannst:

  • 10x Schultern hoch ziehen und fallen lassen
  • 10x jeweils die linke und rechte Schulter nach hinten und dann nach vorne kreisen
  • 10x den Kopf aufs Kinn legen und danach in den Nacken
  • 10x jeweils das linke Ohr auf die linke Schulter legen, danach die rechte Seite

7x7-kraeutertee

basischer Tee:
Wie gesagt, ich mag am liebsten den 7×7 Kräutertee von Jentschura. Es gibt aber von jeder Marke einen basischen- oder Entschlackungs-Tee. Ich denke mir einfach, je besser die Qualität, desto besser das Ergebnis.

Ingwerwasser:
ca. 1 cm frischer Ingwer schälen und in Scheiben schneiden, mit 200-300ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abgießen und genießen.

Flohsamenschalen:
die Schlacken, die Du mit Deiner Ernährung und mit dem Tee löst, sollten direkt ausgeleitet werden. Zum einen geschieht das über das Mineralwasser (ca. 2 Liter pro Tag) aber auch über den Darm. Deswegen ist es von Vorteil den Verzehr von 1 EL Flohsamenschalen in Deinen Tag einzubauen. Entweder streust Du sie morgens über Dein frisches Obst oder Du löst zwischendrin 1 EL in einem Glas Wasser auf. Folge hier den Anweisungen auf der Verpackung. Flohsamenschalen sind ein natürliches „Darm-Putzmittel“, und haben eine regulierende Wirkung. Flohsamen werden nur in Indien angebaut, achte beim Kauf auf Bioqualität, da es wirklich die Schalen der Samen sind, die Du verszehrst und die somit allen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind.

Mittagessen:
Gönn Dir ein gutes Essen in Ruhe mit viel Gemüse und Salat, kaum Kohlehydrate und wenig Eiweiß. Eine Tabelle über basenbildende Lebensmittel hat die Firma Basica auf Ihrer Webseite zum Download bereitgestellt. Du wirst sehen, dass leider alles, was lecker ist, sich säurebildend auf Deinen Körper auswirkt. Aber es gibt auch Highlights. Du kannst alles Obst essen, auch Bananen. Und zum Naschen sind Rosinen und getrocknete Feigen, aber auch Datteln erlaubt und sogar hilfreich.

Bewegung:
Versuch mindestens 15 Minuten pro Tag an Bewegung an der frischen Luft einzubauen. Vielleicht in der sonnigen Mittagspause oder abends nach der Arbeit zum Abschalten. Achte darauf, dass Du bequeme Schuhe trägst und Du gut darin eine flotte Gangart absolvieren kannst.

Abendessen:
Du solltest nicht später als 18:00 Uhr essen, dann hat Dein Magen genügend Zeit zum Verdauen und belastet Dich während Deines Schönheitsschlafs nicht. Auch hier ist eine leichte Mahlzeit als Suppe nahrhafter als ein belegtes Vollkornbrot.

Basenbäder:
Zum Abschluss des Tages gönnst Du Dir ein basisches Bad, entweder als Vollbad, 1 Stunde, aber auch ein Fußbad ist sehr hilfreich. Für ein Vollbad nimmst Du 3 gehäufte EL Badesalz, für ein Fußbad 1 gehäufter TL Badesalz. Wenn Du Dir die basischen Socken über Nacht anziehen möchtest, reicht ebenfalls ein Teelöffel. Ich mische mir im Waschbecken das Salz mit warmem Wasser, tränke die Baumwollsocken, wringe sie leicht aus, und zieh über die feuchten Baumwollsocken, die Wollsocken drüber. Die Baumwollsocken solltest Du nach jeder Anwendung waschen, da die ganze Säure durch Osmose jetzt im Socken steckt.

PH-Streifen:
Um auch kontrollieren zu können, wie sauer oder wie basisch Du gerade bist, ist es hilfreich sein Urin mit Hilfe der PH-Streifen zu testen. Am besten kontrollierst Du vormittags und liest anhand der Tabelle Deinen Wert ab. Glaub mir, Du wirst ein dickes Grinsen im Gesicht haben, wenn sich die Färbung das erste Mal Richtung 7 oder 8 schiebt.

Noch ein paar Worte zum Abschluss: Bitte sei sensibel, wenn Du eine Entschlackungskur durchführst. Wenn Du Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten hast, so sind diese während einer Detox-Kur nicht ausgesetzt, bitte achte auch darauf. Hör in Dich hinein, ob alle Maßnahmen passen und ob Du alles verträgst. Das wichtigste ist, dass Du Dich gut dabei fühlst. Da Du selbst für Dich verantwortlich bist, kannst auch nur Du entscheiden, was Dir gut tut. Hungern ist keine gute Lösung, wenn Du auf Grund der mangelnden Kohlehydrate oder Fleisch ständig hungrig bist, dann versuch mit Obst oder Rohkost, als Zwischenmahlzeit auszugleichen. Oder Du mixt Dir einen leckeren Smoothie mit Kokos- oder Pflanzenmilch als Sattmacher.

Vielleicht magst Du eine Rückmeldung hier geben, wie es Dir während Deiner kleinen Soft-Detox Kur geht? Ich wünsch Dir viel Erfolg und gesunde Tage.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.